MUSIKDENKMÄLER DER FRÜHEN NEUZEIT BAND 3
William Hayes (1708-1777)
«The Fall of Jericho»
Ode für Soli (CTB), Chor (CCAATTBB), 2 Trompeten,
Pauken,
Flöte, 2 Oboen, Fagott, 3 Violinen, Viola und Basso
Continuo
Textvorlage: «Irregular Ode» von H. Travers (1731)
herausgegeben von Cosimo Stawiarski
unter Mitarbeit von Joanna Scheffel
Aufführungsdauer ca. 70 Minuten
180 Seiten Notenteil, 15 Seiten kritischer Apparat
Best.-Nr.: MFN 001; € 80,-- (Partitur, Hardcover)
Best.-Nr.: MFN 001TP; € 40,-- (Taschenpartitur,
Paperback)
Bestellungen richten Sie bitte schriftlich an cimbria.ch@gmail.com.
Zu Entstehungszeit und -anlass der Ode bzw. des
Oratoriums «The Fall of Jericho» lassen sich heute keine
verlässlichen Angaben mehr machen. Aufgrund
graphologischer und stilistischer Erwägungen werden
gemeinhin die 1740er Jahre als möglicher Zeitraum für die
Niederschrift der autographen Partitur angegeben und eine
erste Aufführung mit Hayes' Ernennung zum Doctor of
Music im Jahr 1749 in Verbindung gebracht.
Formal handelt es sich bei «The Fall of Jericho» um ein
nicht-dramatisches einaktiges Oratorium mit ausgesprochen
üppiger Vokal- und Instrumentalbesetzung. Im Gegensatz zu
seinem anderen bedeutenden Werk, der kurze Zeit später
entstandenen Ode «The Passions», orientiert sich Hayes
viel enger an den bedeutenden Oratorien seines Vorbildes
Georg Friedrich Händel. Deutlich wird das vor allem durch
die grosse Anzahl an Chorsätzen und den reichlichen
Gebrauch kontrapunktischer Satztechniken.
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